Joachim Knapp, stellvertretender Vorsitzender der AWO Hessen Süd, Ulrike Alex, Vorsitzende der Kreisverbands Offenbach Land, Bürgermeister Manuel Friedrich, Dirk Hartmann, Geschäftsführer des AWO Kreisverbands Offenbach Land, Versammlungsleiter Jürgen Sieling, Silvia Acemi, Vorsitzende der AWO Obertshausen und Rudolf Schulz, ehrenamtlicher Geschäftsführer der AWO Obertshausen freuen sich über die rege Beteiligung an der Kreiskonferenz.
„Schön, dass wir wieder Gastgeber sein dürfen“, begrüßte Silvia Acemi, Vorsitzende der AWO Obertshausen die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Versammlung.
Bürgermeister Manuel Friedrich hob in seinem Grußwort hervor, dass die AWO mit ihrer täglichen Arbeit am und mit den Menschen nahezu aller Altersgruppen für einen größeren Zusammenhalt in der Gesellschaft sorge. „Für Menschen, die in schwierigen Lebenslagen sind, hat die AWO hilfreiche Lösungen parat“, lobte das Stadtoberhaupt. Gleichzeitig würdigte er das durch die AWO Obertshausen weiter entwickelte Konzept der Wald- und Naturkindergärten, erwähnte die in der Entstehung befindliche erste naturnahe Hauskita an der Böhmerwaldstraße sowie den neuen Hauptstandpunkt der AWO Obertshausen im Haltepunkt an der Friedensstraße, der auch die gemeinschaftlich betriebene Lebensmittelausgabe „Lädchen“ beheimatet.
Joachim Knapp, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbands Hessen Süd, sah den größten Teil der notwendig gewordenen Sanierung des Bezirksverbands als abgeschlossen an und bedankte sich für die bisher geleistete Arbeit der Vorstandmitglieder.
Rudolf Schulz, ehrenamtlicher Geschäftsführer der AWO Obertshausen und stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband, erinnerte daran, dass er zusammen mit Frieder Gebhardt und Gabi Mollbach den Mühlheimer Ortsverband seit Mai 2024 erfolgreich restrukturiert hat. Weiterhin werde jeden zweiten Freitag im Mühlheimer AWO Zentrum an der Fährenstraße ein Kaffeenachmittag im Wechsel mit einem Mittagessen angeboten. Dank der Kooperation mit der AWO Obertshausen können auch in Mühlheim Dienste wie Essen auf Rädern, Fahr- und Einkaufsdienste, eine Demenzgruppe, der Pflegedienst sowie zwei Wald- und Naturkindergartengruppen bereitgestellt werden.
Acemi informierte über das umfangreiche Angebot der AWO als größter Sozialdienstleister Obertshausens mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 211 Mitgliedern. Sie erwähnte das im Bau befindliche Gebrüder-Paul-Haus, in dem 50 Wohnungen unterschiedlicher Größe für das Betreute Wohnen entstehen und für das bereits jetzt eine rege Nachfrage herrsche. Ein ähnliches Projekt mit Baubeginn 2026 wird im Rodgau mit 25 Einheiten für Betreutes Wohnen entstehen, dass zusätzlich um eine Demenzwohngemeinschaft mit rund einem Dutzend Plätzen erweitert werden wird. Vorplanungen für analoge Projekt in Mühlheim und Seligenstadt seien aufgenommen worden.
Im Amt der Vorsitzenden des AWO Kreisverbands Offenbach Land wurde die seit 2013 amtierende Ulrike Alex bestätigt. Rudolf Schulz, Frieder Gebhardt und Niklas Berger wurden zu Stellvertretern gewählt, während Thomas Hegen die Funktion des Kassierers und Alexander Schulze aus Obertshausen erstmals die Tätigkeit des Schriftführers ausübt. Zu Beisitzern bestimmt wurden Hans-Jürgen Haas, Dieter Lehr, Reinhold Niembs, Ina Reichert und Karlheinz Wenninger. Für seine 37-jährige Mitgliedschaft bei der AWO wurde Tim Ruder, der seit 2003 als stellvertretender Kreisvorsitzender tätig war, mit der goldenen Ehrennadel für besonders langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die über viele Jahre im Kreisvorstand tätigen Gabriele Mollbach, Kristina Reitz und Heinz-Georg Stöhs, die sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellten, erhielten Präsente.