Eingeladen hatte die AWO als größter Sozialdienstleister Obertshausens, um über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen sowie über die Größe und Ausstattung der Wohnungen des Gebrüder-Paul-Hauses in der Brüder-Grimm-Straße 22 bis 24 zu berichten, das im Juli bezugsfertig sein soll. „Neben den barrierefreien Unterkünften einschließlich der Aufzüge zeichnet sich unser Konzept des Betreuten Wohnens im neuen Gebrüder-Paul-Haus, das wir schon erfolgreich seit über zwanzig Jahren im Horst-Warnecke-Haus an der Seligenstädter Straße und seit 2007 im Ingeborg-Kopp-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße anbieten, durch die exklusiven Leistungen unseres Servicevertrags aus“, leitete Schulz nach der Begrüßung an Ulla Moser über, die die Philosophie der AWO Obertshausen erläuterte. Der Servicevertrag umfasst unter anderem Leistungen wie den Anschluss eines Hausnotrufgerätes einschließlich der Aufschaltung auf eine rund um die Uhr besetzte Zentrale, die Beratung in pflegerischen und gesundheitlichen Fragen durch Fachkräfte, die Hilfestellungen bei Antragsstellung, abwechslungsreiche Begegnungsangebote sowie Besuchsdienste im Krankheitsfall. „Mit unserem Selbstverständnis des Betreuten Wohnens können die Menschen ihr Leben weitgehend selbstbestimmt führen, haben aber die Sicherheit, im Notfall schnell Hilfe zu bekommen“, sagte Moser, Fachbereichsleiterin fürs Betreute Wohnen, die Hauswirtschaft und die Betreuung. Während die Höhe des Mietvertrags selbstredend von der Größe der barrierefreien Wohneinheit abhängt, ist der Servicevertrag mit einer festen Pauschale von 95 Euro für Einzelpersonen und 110 Euro für Paare fix und erst einmal in den vergangenen 20 Jahren erhöht worden. Das Basisangebot des Servicevertrags kann um zusätzliche Wahlleistungen ergänzt werden, zu denen beispielsweise eine hauswirtschaftliche Versorgung wie die Reinigung der Wohnung, Einkaufsdienste, das Waschen von Bekleidung und Wäsche, aber auch ambulante Pflegeleistungen sowie Gymnastik und unterschiedliche Workshops gehören. „Ein wochentags regelmäßig für alle Fragen und Anliegen verfügbarer Ansprechpartner ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Betreuten Wohnen à la AWO Obertshausen“, sagte Moser. Projektentwickler Ivan Mioc stellte anschließend in seiner Präsentation die Grundrisse und Ausstattungen der Wohneinheiten vor und betonte, dass die Nebenkosten, die heute oftmals als zweite Miete bezeichnet werden, gering sind, da das Gebäude nach dem Standard KfW Effizienzhaus 55 entwickelt worden ist. „Damit erfüllt es höchste technische Anforderungen, verbraucht sehr wenig Energie und sorgt dafür, dass die Umlagekosten nachhaltig niedrig bleiben“, sagte Mioc. Zusätzlich informierte der Projektentwickler, dass der ursprünglich für den freien Wohnungsmarkt vorgesehene Teil der Wohnungen umgewidmet werden soll, so dass zum Bezugsbeginn alle 50 Wohnungen in den Bereich des Betreuten Wohnens fallen werden und das Haus einheitlich geführt werden kann. „Fest eingeplant im Gebrüder-Paul-Haus sind neben den Wohnungen in den drei Stockwerken ein Büro, ein Bistro und ein Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss, der auch für private Feiern genutzt werden kann“, ergänzte Schulz, der empfahl, einen individuellen und unverbindlichen Beratungstermin zu buchen. Über weitere Details informiert Rudolf Schulz unter 0171 2384866